Unser
Betrieb wurde 1810 als Stellmacherei gegründet und ist seitdem im
Familienbesitz. Anfangs fertigten wir Wagen, Kutschen und landwirtschaftliche
Bedarfartikel aus Holz.
Wegen
des Strukturwandels der Landwirtschaft in den 50er Jahren, wurden auch
Holzmassenartikel, wie zum Beispiel Holzbrettchen- und leisten für
die Gummibandindustrie und Gummiwischer hergestellt. Durch den immer weniger
werdenden Bedarf an Stellmacherarbeiten, wurden Serienartikel zunehmend
Hauptaufgabenfeld unseres Betriebes.
1959
wurde unsere Produktionspalette um Holzkeile für Hämmer, Äxte,
Holzleitern erweitert. Zudem spezialisierten wir uns ab 1970 auf die
Herstellung von Holz-Verglasungsklötzchen. Bis heute wurden hiervon
über 400 Mill. Stück hergestellt. Hintereinander gelegt ergibt
dies eine Länge von ca. 32.000 km, was wiederum ca. 4/5 des Erdumfanges
entspricht
Ende
der 70er wurde durch die hohe Nachfrage die alte Stellmacherwerkstatt
in der Ortsmitte zu klein. Die Gebäude der ehemaligen Molkerei,
die in dieser Zeit zum Verkauf standen boten genügend Platz für
Wohnung und die landwirtschaftliche Nutzung.
Der 1981 erstellte Werkstattneubau ermöglichte dann auch eine rationelle
Fertigung in größeren und ebenerdigen Räumlichkeiten.
Zu
unserem Team gehören neben zwei Mitarbeitern auch mehrere Aushilfskräfte.
Dies ermöglicht uns flexibel qualitativ hochwertige Produkte schnellmöglichst
zur Zufriedenheit der Kunden herzustellen.
Mit
Sohn Heiko befasst sich auch die sechste Generation mit der Be-und Verarbeitung
von Holz. Nach der, im März 2002 erfolgreichen Meisterprüfung
im Tischlerhandwerk an der Holzfachschule Bad Wildungen, dürfte
der Fortbestand des Familienbetriebes auch in Zukunft gesichert sein.
Bienen,
Hühner, Schweine und Milchkühe mit entsprechender Nachzucht
gehören heute noch wie früher auf dem Dorf üblich zu
einer traditionellen kleinen Landwirtschaft, die als Hobby betrieben
wird, aber auch zur Selbstversorgung dient.

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